Snowboard

Winter Park

Winter Park

Lange Zeit nix mehr geschrieben, ich weiß, aber das liegt vor allem daran, dass mich die Uni hier ganz schön auf Trab hält. Außerdem war ich übers Wochende snowboarden und musste mich dann die letzten zwei Tage davon erholen…🙂

Snowboard?

Ja, klaro, wie gesagt, ich kann Colorado nicht verlassen, ohne mal auf einem oder zwei Brettern nen Berg runtergerutscht zu sein – das ist zumindest was ich hier Tag ein, Tag aus gesagt bekomme (nicht, dass ich da was dagegen hätte). Also hab ich das am letzten Wochenende im schönen Winter Park (ja, der Name ist nicht unbedingt kreativ) nachgeholt.

Zugegeben, am ersten Tag (Samstag) ging es mehr auf dem Hintern den Berg runter (wenn überhaupt) und das ganze Unternehmen sah mehr nach wildem Im-Schneewälzen-mit-Brett-an-den-Beinen-und-Schnee-in-der-Hose aus. Auch wenn mich das am nächsten Tag ziemlich gerädert im Bett aufwachen ließ, ging es morgens trotzdem wieder raus auf die Piste. „Fight Fire with Fire“ wie Metallica zu sagen pflegen.

Tatsächlich zeigten sich Fortschritte. Joey, Komilitone von mir und mein Snowboardlehrer, meinte, dass ich erstaunlich schnell lernen würde. Naja, ich kam zwar öfter & schneller den Berg runter, aber meine Knochen würden zu Joeys Statement ein „respectful disagreement“ äußern.🙂 Nein, ich war selbst erstaunt, dass man dieses Brett (an das man auch noch angeschnallt ist!) tatsächlich dazu bringen kann, einen irgendwie vernünftig einen verrückt steilen Abhang runterzubringen ohne sich alle Knochen zu brechen. Nach der qualvollen Anstrengung am ersten Tag, war das sonntägliche Erfolgserlebnis dann ganz gut, um mich weiterhin zu motivieren (der nächste zwei-Tages-Pass ist schon gekauft!).🙂

Nachteil dieses Unterfangens (und des mutigen (dummen?) Ignorierens aller Schmerzen am zweiten Tag) ist leider, dass ich mich momentan fühle, als wäre ich ein Wochenende mit dem Berg Boxen gegangen und nicht als wäre ich auf ihm heruntergerutscht. Aber, whatever, was nicht härtet tötet ab und wir werden sehen, wie es beim nächsten Mal laufen wird.

Und ja, eigentlich waren auch Bilder geplant – und die Kamera war auch im Rucksack! Allerdings blieb sie da auch übers ganze Wochenende, da ich sie in dem ganzen Trubel natürlich vergessen habe. Wie praktisch! ruft da jetzt sensationsgierige Leser, der gerne ein paar Bilder (besser: Videos!) vom armen Felix gesehen hätte, wie er wild rudernd den Berg hinunterschlittert oder wie wild auf der Stelle herumhüpft, weil der dumme Berg einfach nicht steil ist und man mit nem festgeschnallten Brett an den Füßen dann einfach nicht weiterkommt. Es war jedoch keine Absicht meinerseits und ich versuche fest daran zu denken, die Kamera nächstes Mal auf den Berg mitzunehmen. Und dann gibt’s vielleicht schöne Crash-Fotos…🙂

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