Trip durch die Rockies

Heute hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit die Rocky Mountains anstatt nur von meinem Wohnheimzimmer aus mal in echt zu bestaunen. Joey, ein Kommilitone von mir aus dem International Studies-Programm, hatte mir angeboten eine „kleine Runde“ in den Bergen zu drehen. Naja, „klein“ war die Runde nicht: 318 Meilen, was blitzschnell im Kopf (oder mit Google, hehe) zu 511,77 km umgerechnet ist. WTF ?? (das ist nur etwas weniger als von Osterburken nach Berlin…). Hier die Route, für die wir etwa 8 Stunden gebraucht haben (und in denen ich eigentlich saumäßig genug für die Uni zu tun gehabt hätte!):

Zwischenablage01

Ok, das sind die Zahlen und die Fakten, aber wie war’s?

Nun, absolut großartig – die Rockies sind einfach wunderschön!

Es ist ein bisschen schwierig das exakt in Worte zu fassen. Wie geht der schöne Spruch: Writing about music is like dancing to architecture – dasselbe könnte man wohl über die Landschaft dort sagen. Man kann versuchen viel darüber zu schreiben, aber eigentlich muss man dort sein, um sie zu sehen. Jaja, ich will ich mich mal wieder nur rausreden, also probier ich’s doch mal:

Es war richtig befreiend dort durch schneeverwehte Pässe, meilenlange schnurgerade Straßen, menschenleere Wälder und felsige Schluchten zu fahren, ganz weit weg vom großen urbanen betonfarbenen Denver. Mein Problem die ganze Zeit war, dass ich nicht wirklich von der USA gesehen hatte, seit ich hier bin. Gut, auch jetzt hab ich nicht wirklich VIEL gesehen (wenn auch genug für einen Tag!), allerdings hab ich jetzt den Eindruck über die Größe und die Weite dieses Landes zum ersten Mal zumindest ein bisschen gespürt. Man versteht ein bisschen besser, warum man dort oben lieber mit einem Truck als mit einem Smart unterwegs ist (allerdings versteht man trotzdem nicht warum auch in Downtown Denver. Whatever…). Das Ganze ist einfach wunderbar verschieden vom engen, verwinkelten Deutschland, das an jeder Ecke besiedelt ist (zum Vergleich: Colorado hat mit ca. 270 000 km² ca. 4,8 Mio. Einwohner, die BRD mit 360 000 km² hat 82 Mio. Einwohner!!). Große weite Flächen, Wälder, die teilweise schon vom Schnee bedeckt sind (jaja, ich hab mir sagen lassen Schnee im September gibts in Colorado schon mal – dafür aber auch mal 20 Grad im Winter), Ranches so groß wie bei uns Dörfer, Städte… das ist schon schön, schön anders.

Ich weiß nicht mehr so recht was ich schreiben soll. Aber dafür hab ich ein paar Bilder & Videos gemacht – ich wünschte nur ich hätte ein paar Fotografie-Skills. Denn man sieht diese gewaltige Landschaft und versucht sie auf seiner mickrigen Digicam einzufangen – und bof! Ganz nett, aber way off von dem Eindruck den man zum Zeitpunkt der Aufnahme hatte. Ich glaube ich muss doch mal irgendwann einen Fotografiekurs machen und mir ne vernünftige Kamera kaufen…

Also die Bilder gibts nachdem ihr auf den unten stehenden Link geklickt habt. Die Videos sind so schlecht, dass ich sie erst nach der Bildergalerie reingestellt hab.🙂

Hier die Videos, während der Fahrt aufgenommen. Sie sind etwas wenig aussagekräftig, aber man muss sich das Ganze in Verbindung mit den obigen Bildern und stundenlanger Fahrt vorstellen…🙂

Video Nr. 1: Bitte entschuldigt die Qualität, ich habe die komische „YouTube“-Funktion meiner Kamera verwendet, die hat eine saumäßige Qualität…

Video Nr. 2

Video Nr. 3

7 thoughts on “Trip durch die Rockies

  1. auch auf die Gefahr hin, dass sich hier immer nur die Konrads Brüder verewigen😉 mein Senf: wunderbare Bilder!! Und ich hoffe, du hast immer schön nach Hinweisschildern nach South Park ausschau gehalten😛 (ich weiß, ich wiederhole mich)
    Desweiteren habe ich auf deiner Karte „Aurora“ gesehen!!!! Wenn es wirklich DAS Aurora ist, dann musst du natürlich da hin und im örtlichen Donuts-Laden Officer Kohasky veräppeln!

    liebe Grüße vom Bodensee über den Großen Teich!

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